Warum LinkedIn deine Bilder «herumschiebt» und wie du Mehrbild-Posts besser planst

Kennst du das Gefühl, wenn du Bilder hochlädst und LinkedIn macht einfach etwas anderes daraus?
Ich zeige dir, warum das passiert und wie du wieder mehr Kontrolle bekommst.

Kennst du das?

Du lädst mehrere Bilder in einen LinkedIn-Beitrag hoch, hast dir vielleicht sogar etwas dabei überlegt…
und dann sieht es im Feed komplett anders aus.

Mal werden die zusätzlichen Bilder links, mal unten angezeigt. Und so die Bilder dann abgeschnitten.
Viele denken: „Was habe ich falsch gemacht?»

Ganz ehrlich: Ich habe mich das auch schon öfter gefragt.

Bilder werden rechts angeordnet.

Bilder werden unten angeordnet.

1. Was LinkedIn im Hintergrund macht

LinkedIn entscheidet nicht zufällig, sondern folgt gewissen Regeln.
Nur werden die nicht immer sofort sichtbar.

Das erste Bild spielt dabei eine grössere Rolle, als viele denken.
Je nachdem, ob es quer, hoch oder quadratisch ist, verändert sich die ganze Darstellung.

Dazu kommt: LinkedIn schneidet Bilder automatisch zu.
Gerade im Feed wird vieles angepasst, damit es „ins Layout passt».

Das heisst:
Du lädst Bilder hoch - und LinkedIn optimiert sie für sich.

2. Warum es trotzdem oft nicht so aussieht, wie du willst

In der Theorie klingt das noch logisch.
In der Praxis wird es schnell… kreativ.

Ich sehe das immer wieder in Beiträgen - und auch in meinen Workshops:

Da werden unterschiedliche Formate gemischt, Bilder aus dem Handy, Screenshots, Grafiken…
und LinkedIn versucht, daraus etwas Einheitliches zu machen.

Je nach Gerät sieht es dann nochmals anders aus.
Am Desktop anders als in der App.

Und plötzlich passt nichts mehr so richtig zusammen.

3. Was du konkret besser machen kannst

Die einfachste Lösung ist oft die wirksamste.

Wenn du mit mehreren Bildern arbeitest, bleib bei einem Format.
Quadratisch oder leicht hoch - beides funktioniert gut.

Und ganz wichtig:
Überlege dir bewusst, welches Bild du an erster Stelle setzt.
Es beeinflusst mehr, als man denkt.

Ich sage in meinen Workshops oft:
Das erste Bild ist nicht einfach das erste - es ist dein Anker.

Und noch etwas:
Wenn du merkst, dass Reihenfolge, Aufbau oder Geschichte wichtig sind, dann lohnt sich ein anderer Weg.

4. Warum ich oft ein PDF statt Bilder empfehle

Gerade wenn ich mit KundInnen Inhalte strukturiere, wechseln wir oft relativ schnell auf ein PDF.

Nicht, weil es „moderner» ist.
Sondern weil es einfacher wird.

Du bestimmst die Reihenfolge.
Du bestimmst das Layout.
Und LinkedIn lässt es genau so stehen.

Kein Verschieben.
Kein Zuschneiden.
Keine Überraschungen.

Tipp aus meiner Praxis

Im letzten Canva-Workshop diese Woche hatten wir genau das Thema.

Viele sind mit einzelnen Bildern gestartet.
Schön gestaltet, aber im Feed hat es nicht wirklich funktioniert.

Sobald wir auf ein klares Format oder ein PDF gewechselt haben, wurde alles ruhiger.

  • Die Aussagen klarer.
  • Die Beiträge verständlicher.
  • Und ehrlich gesagt auch professioneller.

Auf Canva kannst du deine einzelnen Bilder als PDF abspeichern und auf LinkedIn als Dokument hochladen.
So entsteht auf LinkedIn das Karussell zum «Blättern».

Was viele noch nicht wissen

LinkedIn hat still und leise etwas verändert und testet aktuell verschiedene Darstellungen von PDF-Posts.

Das bedeutet:
Dein Beitrag wird nicht bei allen gleich angezeigt.

Mal erscheint dein PDF als klassisches Dokument mit Fokus auf der ersten Seite.
Mal wird es direkt als Slider im Feed dargestellt, mit Seitenanzeige und Pfeilen zum Durchklicken.

Für dich heisst das:
Dein Beitrag kann wie ein einzelnes Bild wirken oder wie ein bewusst aufgebautes Karussell.

Und genau hier liegt der Unterschied:
Wenn du deine Inhalte als PDF planst, bestimmst du Einstieg, Aufbau und Lesefluss.

Wenn du einfach mehrere Bilder hochlädst, gibst du einen Teil dieser Kontrolle ab.

Und ganz ehrlich:
Der Algorithmus hat selten das bessere Storytelling.

So habe ich den Beitrag von Sophie Hundertmark bei meinem LinkedIn Profil (Desktop) gesehen, also wie zu swipen.

So habe ich den Beitrag von Sophie Hundertmark bei beim Profil vom Stefan (Desktop) gesehen, also mit dem ersten Bild.

Zum Schluss

LinkedIn ist kein Design-Tool.
Und genau deshalb passieren solche Dinge.

Aber:
Wenn du die Logik dahinter verstehst, kannst du viel besser damit arbeiten.

Du musst nicht alles perfekt machen.
Aber ein bisschen Struktur hilft enorm.

Und manchmal ist die beste Lösung nicht mehr Aufwand -
sondern einfach ein anderes Format.

💜 Sichtbar auf LinkedIn, Schritt für Schritt

In In meinem 1:1 Intensiv-Workshop optimieren wir dein LinkedIn-Profil live und entwickeln eine klare Strategie für deine Sichtbarkeit.

  • Ohne Gruppentempo.
  • Ohne Standardlösung.
  • Sondern passend zu dir und deinem Business.

Pro Monat vergebe ich 3 Intensivplätze.

Jetzt Intensivplatz sichern
erfolgreich-selbststaendig-linkedin-workshop-helene-umiker
Vernetzte dich mit mir auf LinkedIn
Meinen LinkedIn Newsletter abonnieren

Starte mit einem einfachen ersten Schritt

Wenn du dir noch unsicher bist, beginne mit meiner kostenlosen Checkliste:

7 Schritte zur perfekten Online-Sichtbarkeit

Einfache Tipps, die du sofort umsetzen kannst.

Jetzt Checkliste sichern

Hast du Fragen zu deiner Sichtbarkeit oder deinem LinkedIn-Profil?
Dann buch dir dein kostenloses Erstgespräch, ich freue mich, dich kennenzulernen.

Workshop-erfolgreich-selbststaendig-7-Schritte-sichtbarkeit-2

Weitere Beiträge rund um LinkedIn

Wenn du tiefer einsteigen möchtest:

Zu allen Beiträgen